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FAQ

Geschäftsmodell

Die PORR ist mit rund 19.828 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einer Produktionsleistung von rund EUR 5,6 Mrd. (2019) eines der größten österreichischen Bauunternehmen und einer der führenden Infrastrukturspezialisten in Europa. In ihren sieben stabilen Heimmärkten Österreich, Deutschland, Schweiz, Polen, Tschechien, Slowakei und Rumänien erwirtschaftet sie rund 94 % ihrer Produktionsleistung. Die PORR notiert als ältester heimischer Börsenwert seit über 150 Jahren an der Wiener Börse und wird heute im Prime Market gehandelt.

Die PORR ist und bleibt ein Bauunternehmen. In Österreich ist sie führend im Bausektor. Europaweit zählt die PORR zu den bedeutendsten Bauunternehmen in den Heimmärkten Deutschland, der Schweiz, Polen, Tschechien, der Slowakei und Rumänien. Seit über 150 Jahren realisiert die PORR erfolgreich komplexe Bauvorhaben im Hoch- und Tiefbau. Als einer der wenigen Infrastrukturspezialisten in den sieben Heimmärkten deckt das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette bei Infrastrukturprojekten ab. Ziel ist es, die führende Position als Totalunternehmer weiter auszubauen. Zudem setzt die PORR als Technologievorreiter verstärkt vernetzte und innovative Lösungen in Planung und Bau ein und treibt die Entwicklung digitaler Zukunftsthemen aktiv voran.

Der Fokus der PORR liegt auf den sieben europäischen Heimmärkten Österreich, Deutschland, der Schweiz, Polen, Tschechien, der Slowakei und Rumänien. Mit rund 94 % der Produktionsleistung liegt der Schwerpunkt des Geschäfts in Europa. Hier kommt das gesamte Leistungsportfolio der PORR zum Einsatz – von der Planung über das Bauen bis hin zum Betrieb. Zudem engagiert sich das Unternehmen sehr selektiv in ausgewählten Projektmärkten wie Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und Norwegen. Hier bietet die PORR ihre Exportprodukte an und forciert auf internationaler Ebene ihre hohe Expertise im Tunnel-, Bahn- und Spezialtiefbau.

Die PORR AG ist ein europäischer Baukonzern mit führenden Positionen in allen Bereichen der Bau-Wertschöpfungskette. Die Strategie ist klar und langfristig: Unverändert gilt der Ausbau der starken Marktposition in Europa sowie der Fokus auf selektivem, intelligentem Wachstum und auf Technologie. Das oberste Ziel bleibt eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts für alle Stakeholder.

Die Geschäftstätigkeit der PORR wird in das Flächen und das Projektgeschäft unterteilt. Flächenmärkte sind Österreich, Tschechien und Teile Deutschlands und der Schweiz sowie Rumänien. In allen anderen Märkten agiert die PORR projektbezogen und konzentriert sich dabei auf jene Sparten, in denen sie einen klaren Mehrwert anbieten kann.

  • Unsere Märkte – Führende Position in sieben europäischen Heimmärkten, mit langfristigem Potenzial im Bausektor
  • Unser USP – Vertikal-integriertes Bauunternehmen, das als Totalunternehmer und Technologievorreiter komplexe Projekte nathlos ausführt
  • Unsere Strategie – Intelligentes, selektives Wachstum mit der Kernkompetenz Bauen
  • Unsere Prinzipien – Verlässlichkeit, Schulterschluss, Anerkennung, Leidenschaft, Pioniergeist

Konzernweit wurden 2019 durchschnittlich rd. 19.828 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt.

Die Bauindustrie wird von mehreren internen und externen Faktoren beeinflusst. Der Bausektor ist zyklisch, d.h. er ist von der Konjunkturlage abhängig. Externe Faktoren wie das Wirtschaftswachstum (BIP), die Haushaltssituation, demografische Trends, Urbanisierung und das Finanzierungsumfeld sind hier beispielsweise zu nennen. Diese Faktoren beeinflussen die Entstehung von diversen Konjunkturprogrammen mit öffentlichen Infrastruktur- und Wohnbauinvestitionen. Davon profitiert am Ende die Bauwirtschaft. Darüber hinaus schwankt die Produktionsleistung der Baubranche saisonal und wird in hohem Maße von Witterungsbedingungen beeinflusst. Eine starke Marktposition, eine kritische Unternehmensgröße und starke Finanzkraft sind ebenfalls bestimmende Faktoren in der Bauwirtschaft. Nur wenn diese gegeben sind, sind Baukonzerne in der Lage, im Preiswettbewerb zu bestehen und Großaufträge zu erhalten. Zu berücksichtigen sind weiters der Zugang zu Rohstoffen, ein effektives Risikomanagementsystem und hoch qualifizierte sowie engagierte Mitarbeiter.

Zahlen

Der Konzernabschluss wird gemäß §245a UGB nach den vom International Accounting Standards Boards (IASB) herausgegebenen und von der Europäischen Union übernommenen International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie den Auslegungen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) aufgestellt.

Der Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni wird gem. IAS 34, Zwischenberichterstattung nach den vom International Accounting Standards Boards (IASB) herausgegebenen und von der Europäischen Union übernommenen International Financial Reporting Standards (IFRS), den Auslegungen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) sowie den seit 1. Jänner erstmals anzuwendenden Standards aufgestellt.

Die Konzernzwischenabschlüsse zum 31. März und zum 30. September werden unter Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Konzernabschlusses zum 31. Dezember des Vorjahres sowie der seit 1. Januar erstmals anzuwendenden Standards aufgestellt.

 

Berichtswährung ist der Euro, der auch die funktionale Währung der PORR AG und der Mehrzahl der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen ist.

Die Kennzahl Produktionsleistung umfasst die klassischen Planungs- und Baudienstleistungen, Leistungen aus Deponiebetrieben, Rohstoffverkäufe und das Facility Management und damit alle wesentlichen Leistungen der PORR. Bei vollkonsolidierten Unternehmen entspricht diese Leistung annähernd den gemäß IFRS definierten und ausgewiesenen Umsatzerlösen. Zusätzlich enthält die Produktionsleistung – im Unterschied zu den Umsatzerlösen – die Leistungen der Arbeitsgemeinschaften und der at-equity bilanzierten und untergeordneten Unternehmen entsprechend ihrem Konzernanteil und berücksichtigt betriebswirtschaftlich notwendige Definitionsunterschiede.

Die PORR denkt nachhaltig und setzt auf Kontinuität in ihrer Dividendenpolitik. Diese orientiert sich an der Geschäfts- und Ergebnisentwicklung der kommenden Jahre und soll die Aktionäre angemessen am Unternehmenserfolg beteiligen.

In der aktuellen, durch die COVID-19-Pandemie ausgelösten Situation sind der Aufsichtsrat und der Vorstand in der Aufsichtsratssitzung am 23.04.2020 zu dem Ergebnis gelangt, dass die Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2019 nicht geboten ist. Der Entfall der Dividende wird der Hauptversammlung als Vorsichtsmaßnahme im Hinblick auf die COVID-19-Pandemie sowie aus Solidarität gegenüber allen Stakeholdern der PORR vorgeschlagen. Dies stellt keine Abkehr von der kontinuierlichen Dividendenpolitik der PORR dar, mit der im Regelfall eine Ausschüttungsquote von 30 % bis 50 % angestrebt wird, sondern trägt der historisch einmaligen Ausnahmesituation der COVID-19-Pandemie Rechnung.

Aktie

Seit 8. April 1869 notiert die PORR Aktie an der Wiener Börse und ist damit der älteste gehandelte Börsetitel Österreichs. Seit 22. Dezember 2014 ist die Aktie im prime market, dem Top Segment der Wiener Börse, gelistet.

Es gibt es 29.095.000 Stück ausstehende Stammaktien mit der ISIN AT0000609607.

Die PORR wird derzeit von sieben Brokern gecovert: ERSTE Group, FMR Research, Hauck & Aufhäuser, Kepler Cheuvreux, M. M. Warburg Research, Raiffeisen Centrobank, und SRC Research.

IR-Service

Gerne können Sie sich in unseren IR-Verteiler aufnehmen lassen, an den regelmäßig News über die PORR per E-Mail gesendet werden. Anmeldung unter IR@porr-group.com.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aus Gründen der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes nur mehr eine limitierte Anzahl an Geschäftsberichten drucken lassen. Diese können Sie gerne per E-Mail anfordern unter IR@porr-group.com. Die Zwischenberichte liegen nicht mehr in gedruckter Form vor. 

Am besten erreichen Sie uns per E-Mail unter der Adresse IR@porr-group.com. Alternativ können Sie uns in den Geschäftszeiten (MO – FR 08.00 – 17.00 Uhr) unter der Telefonnummer +43 (0)50 626-1763 anrufen.

Corporate Social Responsibility

Die PORR übernimmt die soziale und gesellschaftliche Verantwortung für die Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit und hat umfangreiche Kriterien sowie Maßnahmen in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie festgehalten. Gemäß den Anforderungen des österreichischen Nachhaltigkeits- und Diversitätsverbesserungsgesetzes veröffentlicht die PORR einen nichtfinanziellen Bericht gemäß § 267a UGB.

Die mittels eines umfangreichen Analyseprozesses identifizierten wesentlichen Themenfelder wurden mit Hilfe der gruppenweiten Stakeholderumfrage priorisiert. Diese Themenfelder sind, gereiht nach Relevanz: Sozial­standards in der Lieferkette, Energie und Emissionen, Sicherheit und Gesundheit, Ethik und Compliance, Aus- und Weiterbildung, Einhaltung von Menschenrechten, Abfallmanagement, Materialverbrauch und Kreisläufe sowie Umweltstandards in der Lieferkette. Weitere Themenbereiche beziehen sich einerseits auf Aspekte wie Biodiversität und Böden, die Ressource Wasser und andererseits auf Themenfelder wie Nachhaltige Gebäude und Bauwerke oder Wissenschaft und Technologie. Vielfalt und Chancengleichheit, Anrainerwohl sowie der Beitrag zur lokalen Wirtschaft wurden von den Stakeholdern ebenfalls bewertet, wenn auch mit niedriger Relevanz. Die Nachhaltigkeitsziele schlagen sich in einem bereichsspezifischen Maßnahmenkatalog nieder. Dieser reicht unter anderem von Energieeffizienzmaßnahmen im Geräte-, Fuhrpark- und Gebäudemanagement und verstärkter Ressourceneffizienz über den Fokus auf lokale Zulieferer sowie ein nachhaltiges Lieferantenmanagementsystem, die Arbeitssicherheitsinitiative Vision Zero und die Implementierung einer Betrieblichen Gesundheitsförderung, Schutz und Förderung der internationalen Menschenrechte bis hin zu Compliance-Schulungen und umfangreichen Personalentwicklungsmaßnahmen.

 

Die PORR bekennt sich uneingeschränkt zur Bekämpfung von Korruption. Der Code of Conduct gilt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenso wie für Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner.

Die PORR Gruppe verfügt über ein Compliance-Managementsystem, das relevante Aspekte wie Anti-Korruption, Sozialdumping oder die Weitergabe von Informationen umfasst. In Ländern mit einem niedrigen CPI-Wert (Corruption Perceptions Index: Skala von 0-100, 0 = sehr korrupt) werden keine Aufträge abgewickelte. Die Beschäftigten werden durch Compliance-Vorträge oder Anti-Korruptions- und Emittenten-Compliance-Schulungen unterwiesen. Während der gruppeninterne Code of Conduct für alle Beschäftigten verpflichtend ist, gilt die externe Version für alle Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner. Diese sind auch für die Einhaltung der Vorgaben entlang ihrer Lieferkette verantwortlich. Eine Nichteinhaltung kann von einer unmittelbaren Auflösung der Geschäftsbeziehung bis hin zur Sperre für weitere Beauftragungen führen. Der Compliance Officer, der eng mit der Revisionsabteilung (Internal Audit) und der Rechtsabteilung zusammenarbeitet, überwacht die Einhaltung der Richtlinien. Abweichungen sollen unmittelbar über compliance@porr.at gemeldet werden. Verstöße im Zusammenhang mit Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung können anonym über ein Meldeverfahren sowie über ein internes Hinweisgebersystem („Whistleblowing“) gemäß ISO 37001 gemeldet werden.

Die PORR verfügt über die ISO 37001 (Anti-Korruptionsmanagement) und ISO 19600 (Compliance Management Systems) sowie die ONR 192050 (Compliance Management Systeme). Die Anti-Korruptionsrichtlinie der PORR ist ein internes Dokument, das Beschäftigten sowie Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartnern zur Verfügung gestellt wird.