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Hochwasserschutz Seetalplatz

Foto: Luftaufnahme des Verkehrsknotenpunkts Seetalplatz, links begrenzt von einem Fluss, rechts durch Bahngleise; dichtes Strassennetz, Parkplätze, Bauschutt, Container, Fahrzeuge und Baumaschinen; im Hintergrund urbanes Siedlungsgebiet
Daten und Fakten
Firma PORR SUISSE AG in Arbeitsgemeinschaft
Auftraggeber Kanton Luzern, Verkehr und Infrastruktur (vif) Bau
Stadt/Land Emmen - Schweiz
Projektart Wasserbau, Straßenbau
Bauzeit 09.2013 - 04.2017

Hochwasserschutz und neues Verkehrssystem.

Nach den grossen Überschwemmungen von 2005 wurde ein umfassendes Hochwasserschutz- und Renaturierungsprojekt für die Kleine Emme ins Leben gerufen. Mit dem Umbau des meistbefahrenen Verkehrsknotenpunktes der Zentralschweiz wurde unter anderem die PORR beauftragt. 

Das grösste Hochwasserrisiko – und somit auch der grösste Handlungsbedarf – bestand rund um den zentralen Verkehrsknotenpunkt Seetalplatz. Da in diesem Bereich der Gewässerraum stark verbaut ist, mussten am rechten Ufer des Flusses neue steile Ufermauern und steilere Böschungen errichtet werden. 

Am linken Ufer wurden Sitzstufen, ein Rad- und Gehweg sowie 500 m Mauer aus Naturstein gebaut. Gleichzeitig erfolgte in diesem Abschnitt auch der Ausbau der Rothenstrasse: Die Busspur wurde verlängert, neue Fussgängerquerungen errichtet und die Fahrbahnen (inkl. Kanalisation, Werkleitungen, Abschlüssen und Belag) saniert.

Bei allen Arbeiten mussten die sich teilweise stündlich verändernden Wasserstände der Kleinen Emme berücksichtigt werden.