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Neubau Albulatunnel II

Foto: Baustelleninstallationsplatz des Albulatunnels II am Portal Preda, umgeben von Schweizer Berglandschaft
Daten und Fakten
Firma PORR SUISSE AG in Arbeitsgemeinschaft
Auftraggeber Räthische Bahn AG (RhB)
Stadt/Land Preda-Spinas - Schweiz
Projektart Tunnelbau
Bauzeit 04.2015 - 06.2020

Neue Röhre ins Engadin.

Inmitten der Schweizer Bergwelt verbindet er die Ortschaft Preda im Albulatal mit dem im Engadin gelegenen Spinas: der Albulatunnel. Mehr als 100 Jahre nach der Eröffnung des bestehenden Tunnels fiel die Entscheidung für einen Neubau. Der bestehende Tunnel wird nach Fertigstellung des Albulatunnels II instandgesetzt und zum Sicherheitstunnel umfunktioniert. Alle Arbeiten am neuen, einspurigen Bahntunnel werden unter Aufrechthaltung des Bahnbetriebs durchgeführt.

Der Achsabstand zum alten Tunnel beträgt 30 m, mittels zwölf Querverbindungen werden die beiden Tunnelbauwerke miteinander verbunden. Die Gesamtlänge des neuen Albulatunnels II beträgt rund 5‘860 m. Die Ausbruchsflächen liegen bei 35 bis 46 m2, im Bereich Rauwacke bei bis zu 60 m2. Die Hauptvortriebe erfolgen gleichzeitig von beiden Portalen aus, von Preda und Spinas. Ausgeführt werden sie hauptsächlich als Sprengvortrieb im Vollausbruch.

Ein 110 m langer Streckenabschnitt (ca. 1‘000 m nach dem Portal Preda) in der Rauwacke erfordert aufgrund seiner komplexen geologischen und hydrogeologischen Verhältnisse höchste bautechnische Kompetenz. Zu den grössten Herausforderungen des Bahnbauprojekts Albulatunnel II zählen die Materialbewirtschaftung und die Logistik.

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