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IKEA Köln

Foto: IKEA Köln: Größte Filiale Deutschlands mit einer Verkaufsfläche von 25.500 m². Im Vordergrund der dazugehörige Parkplatz mit Autos.
Daten und Fakten
Firma PORR GmbH & Co. KGaA
Auftraggeber IKEA Verwaltungs GmbH
Stadt/Land Köln - Deutschland
Projektart Einkaufszentren
Bauzeit 04.2008 - 01.2009

Größte IKEA-Filiale Deutschlands

Am Gelände des ehemaligen Militärflughafens Köln/Butzbach wurde im März 2009 nach nur zehnmonatiger Bauzeit die zu diesem Zeitpunkt größte IKEA-Filiale Deutschlands mit einer Verkaufsfläche von 25.500 m² eröffnet. Markthalle und Möbelausstellung entsprechen der Größe von zwei Fußballfeldern. Zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung war das Kölner Gebäude das fünftgrößte Einrichtungshaus mit der weltweit größten Selbstbedienungshalle, das der schwedische Konzern  errichten ließ. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung bei der Realisierung von IKEA-Märkten konnten wir unserem Auftraggeber termingetreu ein Einrichtungshaus übergeben, das nach Aussage von IKEA Deutschland das bisher schönste im Land ist.

Termin-Garantie und Konstruktion
Die PORR-Niederlassung Frankfurt erhielt diesen Auftrag 2008 auf Basis eines Sondervorschlags, der dem Auftraggeber die exakte Einhaltung der Bauzeit garantierte. Getragen wird das Gebäude mit einer Grundfläche von 210 mal 140 m von einem Stahlbeton-Skelettbau aus vorgefertigten Stützen, Haupt- und Nebenunterzugen im Achsgrundraster von 8 mal 8 m und maximalen Spannweiten bis 24 m. Unterhalb der Parkebenen befinden sich zwei unterirdische, spülbelüftete Fluchttunnel, an die die innen liegenden Fluchttreppenhäuser angeschlossen sind. Die 80 mal 40 m große Sprinkler- und Technikzentrale liegt unter dem Anlieferhof des Gebäudes.

Logistische Herausforderung gemeistert
Bereits zehn Tage nach Auftragserteilung begannen die Bauarbeiten. Parallel dazu startete die Errichtung der Sprinkler- und Technikzentrale. Für das aus Ortbeton hergestellte Bauwerk waren lediglich acht Wochen Bauzeit vorgesehen. Die Abhängigkeiten von den Arbeiten am Hauptgebäude sowie vom fixierten Termin fur den Heizbeginn erforderten eine exakte, sehr straffe Baustellenlogistik. 

Die Montage der Stahlbetonfertigteile erfolgte zeitgleich mit drei Kolonnen und schwerem Hebegerät, in Spitzenzeiten sogar mit vier Montagekolonnen. Zusätzlich zum normalen Baustellenlastverkehr belieferten täglich bis zu 50 Sattelzüge und Spezialtransporter die Baustelle. Eine weitere logistische Herausforderung bestand darin, die Fertigteilanlieferungen mit den Errichtern der Außenanlagen abzustimmen. Parallel zu unserer Bauleistung installierte der Bauherr die Haustechnik. Drei Monate vor dem Fertigstellungstermin begann IKEA bereits mit der Errichtung seiner Lagerlogistik sowie der Beschickung der Möbelausstellungsflächen, der SB-Halle, der Markthalle und mit der Installation der aufwändigen Kassensysteme. Dies erforderte laufende Abstimmungen zwischen Planung, Bauarbeiten, Haustechnik, IKEA-Einrichtung und dem Außenanlagenbauer. Alle Arbeitsvorbereitungen wie Terminplanung, Montage- und Herstellungskonzeption der Fertigteile sowie Montagefolgen der Bauteile erfolgten durch das PORR-Team in Frankfurt, das für die gesamte Ausführung verantwortlich zeichnete.