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Müllverbrennungsanlage Pfaffenau

Foto: Müllverbrennungsanlage Pfaffenau: Außenansicht mit der markanten, durch orangefarbenes Streckmetall akzentuierten Fassade
Daten und Fakten
Firma PORR Technobau und Umwelt AG
AuftraggeberWiener Kommunal-Umweltschutzprojektges.m.b.H. (WKU)
Stadt/LandWien - Österreich
Projektart Kraftwerksbau, Großprojekte Infrastruktur
Bauzeit03.2006 - 07.2008

Industriebau und Eyecatcher in einem

Das Umweltzentrum Simmering besteht aus der Hauptkläranlage Wien, der Biogasanlage Wien und der von der PORR errichteten Müllverbrennungsanlage (MVA) Pfaffenau. Seine Errichtung bildete einen wichtigen Schritt im Ausbau der modernen Müll- und Abwasserentsorgung Wiens. Das Umweltzentrum Simmering ist die dritte MVA in Wien und weist eine Kapazität von 250.000 Tonnen Restmüll pro Jahr auf. Die Energie, die bei der Verbrennung entsteht, wird zur Stromerzeugung und zur Speisung des Fernwärmenetzes der Stadt Wien genutzt.

Das optische Erscheinungsbild der MVA Pfaffenau wird durch 15.000 m² orangefarbenes Streckmetall geprägt, das die gesamte Anlage als wesentliches architektonisches Merkmal umspannt. Weiters beeindruckt die Anlage mit einem Müllbunker mit einer Höhe von bis zu 45 m und einem Fassungsvermögen von rund 60.000 m³.

Das Leistungsvolumen der PORR umfasste sämtliche Baumeisterarbeiten von den Erdarbeiten über die Stahlbetonarbeiten, die Errichtung der Fassaden, die Errichtung der Streckmetallhülle und die Ausbaugewerke bis hin zur Heizungs-, Klima-, Lüftungs- und Elektroausstattung. Der Großteil der Rohbauarbeiten musste im Jahr 2006 in nur zehn Monaten abgeschlossen werden. Mehr als 33.000 m3 Stahlbeton und 3.300 t Bewehrungsstahl wurden dabei verarbeitet. Die Ausbaugewerke, die Außenanlagen, die Straßenbauarbeiten sowie die Fassaden wurden größtenteils im Jahr 2007 realisiert.